Dürfen wir? Dürfen wir nicht? Nach langem Bangen, vielen Recherchen und neuester Coronaschutzverordnung– war dann Ende Mai endlich klar: unser, mit viel Herzblut geplantes AHK-Klettercamp darf wirklich stattfinden. Unterstützt von zwei wundervollen Stiftungen- der Albrecht von Derwitz Stiftung und der JaBe Stiftung für Kinder und Jugendliche- sollte unser Klettercamp Kindern und Jugendlichen, möglichst kostengünstig, ein ganz besonderes Erlebnis in der Natur möglich machen.
Sommer, Sonne, Sonnenschein? Nicht so richtig, aber wenn stört´s? Campaufbau im Nieselregen, Fußbändchen knüpfen unterm Tarpe und Schnitzel-Jagd durch feuchte Schluchten, Wälder und Höhlen. Wir ließen uns den Spaß nicht nehmen und nachdem die ersten zwei Tage mit viel Regematsch durchgestanden waren, ging es dann auch endlich richtig „an den Fels“.
Die starken und hochmotivierten Kids und Jugendlichen meisterten einige knackige Routen und lernten nebenbei ganz schön viel über das Klettern am Fels und die umliegende Natur. Und wenn man gerade nicht am Fels war? Dann wurden T-Shirts gebatikt, die Slackline gespannt, geschnitzt oder eine Runde nach der Anderen Uno gezockt.
Zum richtigen Campen gehört natürlich auch ein Lagerfeuer, Stockbrot und zu unserem Camp definitiv auch das am Ende der Woche schon legendäre „Werwolf spielen“. Unser Grillabend, eine kleine Nachtwanderung mit Lichtergang sowie die aufregende Highline-Überquerung waren nur einige der vielen Highlights, die uns unser zweites Klettercamp bereit halten sollte.
Nach einer Woche mit viel Kletter-Action, interessanten Gesprächen, einer Menge Spaß und großartigen jungen Menschen, ging es Freitags- müde aber sehr sehr glücklich mit all den neuen Felsfreunden*innen wieder zurück nach Köln.