21.09.2023 Film-Schulvorführung „DIE ARIER“ von Mo Asumang im Northside

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Einladung zur Schulvorstellungs- Veranstaltung der Kinder- und Jugendeinrichtung Northside

Sehr geehrte Damen und Herren, Köln, 28.08.2023
im Rahmen 20. Kölner Afrika Film Festival“ der FilmInitiativ Köln e.V., veranstaltet die Kinder- und Jugendeinrichtung Northside, eine Film-Schulvorführung mit Schüler*innen der Heinrich-Böll-Gesamtschule & Waldorfschule, im Jugendzentrums Northside in Köln Chorweiler.
Donnerstag den 21.09.2023 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr & 13:00-14:30 Uhr

In Anwesenheit der Regisseurin „Mo Asumang“ zeigen wir den Film:

Die Arier

Regie: Mo Asumang; Deutschland 2014; OF deutsch; DCP; 45 min

„Die Arier“

(45 min. Schulfassung) Noch nie hat sich jemand filmisch konkret an das Thema ARIER gewagt. Und das obwohl unter der vermeintlichen Marke ARIER in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird. Auf einer persönlichen Reise versucht die Afrodeutsche Mo Asuman herauszufinden, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo- Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku-Klux-Klan. Der Dokumentarfilm DIE ARIER ist eine tour de force in die Abgründe des Rassismus. (Verleih-Info) „Jeden Rassisten kann man relativ schnell schachmatt setzen, wenn man ihm nicht mit Gegenhass begegnet und ihm so die Möglichkeit nimmt, in der Vorstellung seines Feindbildes zu bleiben, sagte Mo Asumang in einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten und deren Filmkritiker schrieb: „Mit ihre entwaffnend offenen Art gelingt Mo Asumang ein tiefer Blick in die Seele des Rassismus“. Dass dessen Motivation vor allem Angst, das Gefühl der Ohnmacht und die Suche nach Schutz in der Gruppe sind, mögen Wissenschaftler vielfach dargelegt haben. Doch in der direkten Konfrontation, die Asumang wagt, ist DIE ARIER ein rares, aufrüttelndes, hervorragend gemachtes Dokument.

Mo Asumang wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV Moderatorin. Seitdem arbeitet sie als Moderatorin, Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin. In den letzten Jahren widmete sie sich vorrangig den Themen Rassismus und Integration. Auslöser dafür war eine Morddrohung der Neo-Naziband „White Aryan Rebels“, die in einem Lied sangen: „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Dieser Schock inspirierte sie zu einer filmischen Spurensuche nach ihrer Identität als schwarze Deutsche: ROOTS GERMANIA wurde 2008 für den „Adolf Grimme Preis“ nominiert.“

Der Schulvorstellungstermin findet am Donnerstag, den 21.09.2023 zwei Zeiten an um 11:00 und um 13:00 Uhr statt.

Ab Klasse 7 geht, ist ja alles auf deutsch.“Festivalinfos: www.filme-aus-afrika.de + www.facebook.com/FilmInitiativ

Mit freundlichen Grüßen

Nabaz Saied (Dipl. Päd)
Bei Fragen und Rückmeldungen: Nabaz Saied, Kinder- und Jugendeinrichtung Northside, Tel.: 0221/7089304, e.mail n.saied@northside.jugz.de