Am Sonntag, den 27.09., fand im Bauspielplatz Friedenspark das Jugendfestival „Mach was!“ statt, das durch das Kinder- und Jugendforum Innenstadt Süd des Bauspielplatz Friedenspark initiiert worden ist.
Meine Südstadt hat über dieses Event berichtet.

https://www.meinesuedstadt.de/56-daumen-nach-oben/

Von Jana Böhle und Melanie Rohrbeck

Wie in jedem Jahr hat das Jugend-und Kulturzentrum Weiß auch diesen Sommer Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche angeboten. Neben den schon bekannten Zirkusprogrammen „Knallo Bonboni Camp“ mit unserer Beteiligung im Kölner Jugendpark und dem Zirkus-Jugendcamp „Jukuvention“, gab es die Möglichkeit bei der Aktion „Zwei Nächte in Weiß“ und dem „Sommerzeltlager“ teilzunehmen.

Ganz besonders in der momentanen Zeit, in der unser Alltag durch Covid-19 verändert ist, ist es für uns als Jugendeinrichtung ein besonderes Anliegen die Freizeitgestaltung für die jungen Bewohner*innen von Weiß und Umgebung weiterhin zu ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir auch die Familien entlasten, wenn das Zuhause der Ort für Arbeit, Betreuung und Alltag geworden ist.

Damit die Ferienprogramme statt finden konnten, benötigten wir umgewandelte Konzepte um die Hygienemaßnahmen einhalten zu können und die Sicherheit unserer Besucher*innen zu gewährleisten. Vor allem aber ist es in der jetzigen Zeit auch finanziell knapp in unserer Einrichtung, da viele Vermietungen und Veranstaltungen wegfallen mussten, und wir uns außerdem auch noch in Kurzarbeit befinden. Dank der Unterstützung der Weißer Dorfgemeinschaft e.V. konnten wir all unsere geplanten Programme umsetzen und ein erfolgreiches Ferienprogramm anbieten.

Die Kinder und Jugendlichen im „Sommerzeltlager ohne Zelten“ hatten besonders schöne, weil täglich unterschiedliche Programme: Dazu gehörten Mini Golf, verschiedene kreativ Angebote wie z.B. Slime herstellen oder Armbänder basteln und besonders beliebt war das Geländespiel, bei dem Gruppen einen Schatz entdecken konnten durch ausgeklügelte Strategien und Zusammenhalt in der Gruppe. Hier zeigte sich, dass durch die Pandemie einiges einfach anders gemacht werden musste. Es gab im Zeltlager keine Übernachtungen, was ein zweischneidiges Schwert war; alle Teamler hatten einerseits mehr Zeit zur Regeneration, andererseits allerdings gingen die speziellen Übernachtungs-Team- Momente auch ein wenig verloren. Zum Glück tat das dem Gruppenzusammenhalt keinen Abbruch; an der Maximal-Teilnehmerzahl von 20 Kindern und Jugendlichen und einer zusätzlich langen Warteliste können wir sehen, dass der Wunsch vieler Familien nach unserem Zeltlager anhält. Gerne möchten wir im nächsten Jahr wieder ein größeres Camp anbieten; hoffentlich dann wieder mit Zelten!

Ein besonderes – wenn auch kürzeres – Highlight war die Aktion „2 Nächte in Weiß“; hier konnten 8 Kinder und Jugendliche im Alter von 7- 20 Jahren im Jugendzentrum übernachten und zusammen ganz viel Spaß haben. Dabei hätten wir nie erwartet, dass die Altersspanne so groß ist. Wider Erwarten war aber genau das für die Aktion gut, denn die Großen halfen den Kleinen und die Kleinen begeisterten die Großen mit ihrer Leichtigkeit. Besonders hervorzuheben ist hier das Spiel „stummes Schach“, bei dem sich die Mitspielenden ohne Worte als Schachfiguren betätigen und sich gegenseitig „rausschmeißen“. Dass die Kommunikation trotz der großen Alterspanne untereinander so gut funktioniert hat, das dieses Spiel in den 48 Stunden bestimmt 6mal gespielt wurde, spricht für den Erfolg der kompletten Aktion.
Unser Jugendzirkuscamp in den letzten 11 Tagen der Ferien war auch in diesem Jahr sehr erfolgreich. Die „Jukuvention“ ging nun schon in die 5. Runde. Und trotz aller Corona-Maßnahmen mit eigenen Bezugsgruppen und dieses Mal ohne eine Abschluß-Zirkus-Show war dieses Camp das bisher harmonischste, was wir in Weiß je erlebt haben; alle standen von Tag 1 bis zu Tag 11 füreinander ein, halfen sich gegenseitig, brachten sich zum Lachen und stützten einander in schwierigeren Situationen. Da das Camp 11 Tage dauerte, entschieden wir uns in diesem Fall für ein Programm mit Übernachtung, da wir ja quasi schon in Quarantäne waren; außerdem kommen zu diesem Camp auch immer Jugendliche aus weiter entfernten Gegenden, und auch ihnen wollten wir ein schönes Ferienerlebnis ermöglichen. Die Ergebnisse, nämlich einige von den Jugendlichen selbst erarbeitete Filme, kann man demnächst auf unserem YouTube Kanal (jukuweiss) bewundern.

Fazit: Ferienprogramme waren und sind immer eine besondere Herausforderung, aber unser Team und vor allem die Kinder und Jugendlichen zehren von solch schönen Erlebnissen noch eine ganze Weile. Und gerade in den jetzigen Zeiten ist das doch wirklich das Wichtigste: Schönes Bewahren!

Kinderrechte – Weltkindertag in der JUGZ!

Ihr Recht auf Gesundheit ist den Kindern und Jugendlichen der Jugendeinrichtung Eichi in Köln Zollstock besonders wichtig. Dazu haben sie eine Stelltafel gestaltet, die bei der zentralen Aktion zum Weltkindertag auf dem Neumarkt in Köln gezeigt wurde. Auf der Abbildung ist zu sehen, was die Kinder und Jugendlichen des Eichi zum Thema gemalt haben.

 

Kinderrechte – Weltkindertag in der JUGZ!

Die Kinder der OGS Rosenzweigweg haben sich am Freitag den 18.9.20 die Zufahrtstraße zu Ihrer Schule zurückerobert. Mit bunten Malereien haben sie die Passanten daran erinnert, dass diese Straße eingerahmt von Park, Spielplatz und Schulhof nicht nur den Autos „gehört“ sondern das auch sie, die Kinder, hier eine Rolle spielen.
Anlässlich des diesjährigen Weltkindertages gab es vom 14.9. – 20.9.20 die Mitmachaktion „Kinder erobern die Straßen“ und die Kinder vom Offenen Ganztag Rosenzweigweg haben dabei fleißig mitgemacht.

Unser Offener Ganztag und die dazugehörigen Schulen werden durch den Rosenzweigweg mit der Vorgebirgstraße verbunden. Diese Zufahrstraße endet auf dem Mitarbeiterparkplatz und wurde von Elterntaxen und anderen Besuchern der Schulen sehr in Anspruch genommen. Das ist für die Kinder der Schule nicht immer risikolos.

Die theaterbegeisterten Kinder der OGS Rosenzweigweg in Zollstock haben sich drei Wochen lang in den Sommerferien kreativ austoben dürfen und können. Dabei brauchte es nicht viel, um in der geräumigen Aula einen Ort der Fantasie zu erschaffen. Gemeinsam mit mir als Spielleiterin haben sie ein Dorf gegründet und darin eine eigene Geschichte erfunden und gespielt:

„Das Dorf des magischen Auges“

Da gab es viel zu erleben, zu fabulieren und zu gestalten! Die Kulisse des einmaligen Stückes lieferten die lebensweltlichen und persönlichen Ideen aus Kindergeist und Kindermund.

Marie, die verwaiste Köchin, lebt im Dorf und findet neue Freunde und eine Aufgabe. Sie lernt Tim kennen, den zugereisten Gärtner. Er ist vor kurzem ins Dorf gezogen, weil der sich zu Hause mit seinem Vater zerstritten hat: denn er wollte den Obst-und Gemüseladen nicht weiterführen. In der Dorfgemeinschaft kümmert er sich nun um den Gemüseanbau und findet freundschaftlichen und liebevollen Anschluss. Wird er sich mit seinem Vater vertragen?

Die kleine Luna, die Tochter der Häuptlings-Frau Wowoka, feiert ihren 7. Geburtstag und bekommt von ihrer Mutter das ‚magisches Auge‘ ihrer Vorfahrinnen geschenkt … das besaßen schon ihre Oma, ihre Ur-Oma und ihre Ur-ur-Oma.

Thomas, ein reicher aber einsamer Siedlerjunge, lebt mit seinen Eltern am Rande des Dorfes in einer großen Villa. Er lernt Luna kennen, und alle anderen Dorfbewohner. Eines Nachts kann er seinen neuen Freunden mit einem nächtlichen Telefonat aus der Patsche helfen. Was wohl seine Mutter dazu sagen wird?

Die Sammlerin Anna, die das Dorf mit frischen Beeren aus dem Wald versorgt (Das Dorf lebt fleischlos, daher gibt es keine Jägerin) und die sich von ihrer großen Schwester trennen muss, da diese mit einer Liebe in die Ferne zieht. Wann werden sie sich wiedersehen?

In allen Handlungssträngen gibt es ein Happy-End – das wollte die Kinder so.
… und an dem ist die kleine Luna mit ihrem magischen Auge nicht ganz unschuldig.

Dieses Stück hatte alles zu bieten, was Herzen & Seelen beschäftigen und begehren:
Abschied, Trauer und Trost – Wut, Streit und Versöhnung – Freundschaft und Zusammenhalt – Liebe und Hoffnung – Der Reichtum von Lebensfreude … und der Glaube an das Gute! Visionen eben , die Kinder erschaffen und uns vorleben auf der Bühne.

Wir spielten dreimal vor begeisterten kleinen Kinder-Gruppen. Das ließen sich die Schauspieler nicht dreimal sagen! Sie agierten, was das Zeug hielt … und wurden von Aufführung zu Aufführung besser. Einziger Wermutstropfen: Leider konnten wir das Stück nicht wie gewohnt im Seniorenheim vor unseren älteren Spielfreunden aufführen. Daher senden wir ihnen im Geiste ganz viel Liebe & Gesundheit. So etwas funktioniert gut … wenn man – so wie wir – ein magisches Auge hat!

Kontakt:
ACHTUNG! SpielFreude!
Annie Windgätter
Kulturvermittlerin * Theaterpädagogin * Kulturgeragogin
Annie.We@gmx.net * 0172 5256026 * Köln
Facebook: www.facebook.com/Achtung-Spielfreude

(Fotos: A. Windgätter)

Ideen-Workshop zum Jugendzentrum-digital

Jugendliche aus unterschiedlichen Jugendzentren und Schulen fanden sich am Freitag, den 10., und Samstag, den 11.07., ein, um gemeinsam Ideen zum digitalen Jugendzentrum zu schmieden. Wir planen nicht ohne Euch! war der Ruf der Einladung, der 29 Jugendliche in den Kölner Jugendpark gefolgt waren. In einer Zukunftswerkstatt konnten die Jugendlichen frei überlegen, was sie sich, wenn wirklich alles möglich wäre, wünschen. Ideen vom Holodeck über ein Rohrpostsystem zum Transport von Besucher*innen, bis hin zu Drohnen in Kellnerfunktion, um das leibliche Wohl zu gewährleisten, wurden hier erdacht. Der Wunsch bestand auch nach programmierbaren Massagesesseln, E-Sports Events rund um die Uhr und einem Streichelzoo, denn schließlich durften die Jugendlichen nach Herzenslust phantasieren.
Auch die 6 digitalen Besucher*innen des Workshops konnten sich über discord an beiden Tagen erfolgreich einbringen. Kooperationspartner für dieses Projekt ist die Fachstelle für Jugendmedienkultur, die mit der Jugz gemeinsam das Bündnis Stärker mit Games gestaltet.

In der anschließenden Umsetzungsphase mit Realitätsbezug entwickelten die Jugendlichen Ideen zu den Formaten Workshops, Events, Gruppenangebote und den offenen Bereich. Neben reinen Angeboten im digitalen Bereich, wie zum Beispiel Gaming-Areas, E-Sport Veranstaltungen, Coding Workshops oder Digital-Arts, war das Thema Sport und Bewegung und die Verknüpfung digital-analoger Angebote ein großes Thema.
Sich begegnen – digital und analog, um gemeinsam kreativ und aktiv zu sein – steht bei den Jugendlichen nicht nur beim Workshop sondern auch insgesamt im geplanten Jugendzentrum.digital im Mittelpunkt.
Die Gruppe der Jugendlichen trifft sich Ende August erneut, um ihre Planungen fortzusetzen.

 

Kölner Jugendpark

Gaming, E-Sport, Film, Musik, Streaming oder Coding?
Was willst Du mit Medien ausprobieren?

Welche Angebote fehlen Dir noch?

Mach mit beim ersten Workshop zum neuen Jugendmedienzentrum, denn wir planen nicht ohne Dich.
Wenn Du Lust hast, live vor Ort mit dabei zu sein, die Räume zu entdecken und gemeinsam mit uns die Zukunft dort zu spinnen und zu planen, dann melde Dich an unter mitmachen@jugendzentrum.digital

Am 16.04.2020, gab es einen Beitrag in der WDR Lokalzeit zur Kölner Jugendarbeit
in Zeiten von Corona. Hierbei wird das digitale Jugendzentrum als
trägerübergreifende vernetzte Plattform vorgestellt inklusive Live-Interview.

Jetzt hier in der WDR Mediathek anschauen!

Also, weitersagen und selbstverständlich ansehen!!!!

Jeden Tag um drei setzen wir für unsere Kids aus Höhenhaus (Besucher und Besucherinnen der Jugendeinrichtung Picco) fünf Videos in unsere WhatsApp Gruppe und dann kann geraten werden….!!! Wollt ihr dabei sein?
Dann meldet Euch für die Aufnahme in der Einrichtung unter 0221/63 80 55.
Bis bald!

Alter: ab 10 Jahren

Heute sprechen wir bei Schlaulicht viral ganz unaufgeregt über Viren im Allgemeinen und Coronaviren im Speziellen. Wir sprechen über die Krankheit COVID-19 und ihre Symptome und erklären, warum die Kinder zu Hause keine Angst haben müssen.
zu Schlaulicht