Der dritte Jugendworkshop zum Entstehungsprozess des startenden Jugendmedienzentrums fand am Samstag, den 26.09., im Kölner Jugendpark statt. Etablierte Angebote des Kölner Jugendparks werden neu „digital“ gedacht, Gaming- und gängige digitale Angebote getestet und überlegt, ob und wie sie Einzug ins neue Jugendmedienzentrum finden können.

24 Jugendliche aus dem gesamten Kölner Raum nahmen das Spiel Laser Tag als mögliches Angebot im Jugendmedienzentrum genauer unter die Lupe. In Bickendorf wurde das Spiel auf zwei unterschiedliche Arten ausprobiert. In der anschließenden Reflexion, wie dieses Spiel auch im neuen Jugendmedienzentrum Einzug erhalten kann, sprudelten die Ideen der Jugendlichen. Das Spiel soll Eventcharakter besitzen, die Versteckmöglichkeiten mobil angelegt sein, so dass für das Event die ganze Einrichtung genutzt werden könnte. Die Jugendlichen stellten sich auch eine ethische Fragestellung zu diesem Spiel, das ihnen allen großen Spaß macht. „Im Endeffekt ist Laser Tag doch wie Versteckenfangen vom Reiz her, ob das nun eine Pistole in der Hand sein muss, ich weiß nicht. Aber wir könnten die Markierer ja auch selber bauen, dann könnten das auch Zauberstäbe oder Superheldenhandschuhe sein,“ bringt Robin ein.

Anschließend wurde Motorrad-Trial im Jugendpark ausprobiert, zur großen Begeisterung aller Jugendlichen. Die Übertragung in die digitale Welt wurde hier schwer, aber Neo forderte das Angebot weiter im digitalen Jugendzentrum ein: „Das ist voll der schöne Ausgleich zum Gaming.“

Der Prozess dem Jugendmedienzentrum ein starkes Profil zu geben, geht weiter, natürlich nur mit den jugendlichen Expert*innen.